Stärken stärken durch die 7 Säulen der Resilienz

von | Bewusste Kommunikation, Gutes Miteinander, Kommunikationszutat

Wie widerstandsfähig bist du?

    Der Begriff “Resilienz” kommt aus der Physik. Damit werden hochelastische Stoffe bezeichnet, die auch nach extremer Verformung (zum Beispiel durch großen Druck) wieder in ihren Ursprungszustand zurückkehren.

    Wenn du resilient bist, bist du widerstandsfähig. Du findest immer wieder Lösungen und Auswege aus deinen Krisen.

    Dramen erleben wir alle. Resiliente Menschen lassen sich aber nicht davon aufreiben. Sie stehen immer wieder auf. Sie sind selbstwirksam und finden ihren Weg. Das macht sie stark und lässt sie vertrauensvoll in die Zukunft blicken.

    Bist du resilient? Und wenn nicht? Wie wirst du es?

    Dabei greifen bestimmte Mechanismen. Die Wurzeln dazu werden in unserer Kindheit gelegt. Gute Voraussetzungen, um resilient zu werden sind zum Beispiel:

    • wenn deine Eltern Vertrauen in dich hatten und dir Mut gemacht haben, allein etwas ausprobieren,
    • wenn es bei euch ok war, Fehler zu machen, weil klar war, dass du daraus lernst,
    • wenn grundsätzlich optimistische und zuversichtliche Stimmung herrschte.

    Oder war alles eher andersrum? Dieses Erbe nimmst du mit. Du denkst und verhältst dich dementsprechend.

    Die gute Nachricht:
    Wenn dir Stärke und Widerstandskraft in deinem Leben fehlt, kannst du sie auch jetzt noch auf- und ausbauen.

    Schau dir die 7 Säulen der Resilienz an und nutze meine Tipps.

    1. Optimismus

    Selbst persönlichen Niederlagen oder Hürden kannst du eine positive Seite abgewinnen. Auch wenn es manchmal erst im Nachhinein gelingt. Du suchst bewusst danach, um mit neuem Mut durchzustarten.

    TIPP: Führe ein Glückstagebuch, um die positiven Dinge um dich herum zu sehen.

    2. Lösungsorientiertes Denken

    Statt zu jammern und zu hadern, wenn du etwas nicht ändern kannst, akzeptierst du die Situation. Du weisst: das Leben ist ein auf und ab, und es ist der erste Schritt aus dem Tal. Du konzentrierst dich auf die Vorteile und lässt dies positive Bild innerlich wachsen.

    TIPP: Lies das Buch: „Lieben was ist“ von Byron Katie

    3. Verantwortung

    Du versuchst, dein Leben zu steuern wo es geht. Du weißt, fremdgesteuert zu werden tut nicht gut. Egal ob vom Schicksal oder durch andere Menschen. Du übernimmst Verantwortung für dich und deine Situation, und versucht, Lösungen zu finden.

    TIPP: Suche dir Hilfestellung durch Vertrauenspersonen, Coachs oder Mentoren.

    4. Positive Sichtweise
    Du weißt, du kannst immer wählen. DU entscheidest, ob du etwas (so) willst. Du konzentrierst dich auf deine Stärken und nutzt Erfolge zur Entscheidungsfindung.

    TIPP: Mach dir regelmäßig und bewusst eine Freude, nimm eine Auszeit. Egal wie groß.

    5. Enge Bindungen

    Du tauscht dich mit Freunden, Vertrauten und Gleichgesinnten aus. Du weißt: „Ich bin nicht allein“. Ein wichtiges und wertvolles Signal. Nicht nur in der Krise. Menschen, die uns verstehen und unterstützen, geben uns Kraft und Mut.

    TIPP: Die Menschen in deinem Umfeld sind das Wichtigste. Zeige ihnen das.

    6. Weg von der Opferrolle

    Du hast dich bewusst dagegen entschieden, ein Opfer zu sein. Auch wenn es manchmal schwerfällt. Du weißt, wenn du dich selbst als Opfer siehst, sehen andere dich auch so.

    TIPP: Analysiere den Grund für deine Sichtweise. Sag dir: es ist jetzt zwar so gewesen, aber ich lerne und wachse. Ich werde das jetzt ändern (nutze positive Glaubenssätze).

    7. Akzeptanz

    Du reflektierst deine Talente, Stärken und Fähigkeit. Du weißt: du bist einzigartig. Du bist zufrieden mit dir und strahlst das aus. So akzeptiert dich auch dein Umfeld wie du bist.

    TIPP: Bitte mindestens 5 deiner Freunde, 3 Eigenschaften zu nennen, die sie an dir bewundern. Lass dich überraschen.

    So baust du deine Resilienz aus:

    Je nachdem von wo auf der “Resilienzskala” du startest, geht es schneller oder dauert etwas. Du durchläufst ja einen Entwicklungsprozess. Manchmal braucht es vielleicht auch Hilfe von außen. Hol sie dir.

    Erstmal mit Eigeninitiative starten:

    • Wo stehst du bei den 7 Säulen?
    • Mit welchem Bereich willst du anfangen?
    • Nimm dir einen nach dem anderen vor und nutze meine Tipps

    Die eigenen Stärken stärken ist auf jeden Fall der richtige Weg, um zufriedener zu werden. Du bist erfolgreicher und hast mehr Freude dabei, als mühsam zu versuchen, an den Schwächen rumzuschrauben. Leuchtet ein, oder?

    Leider liegt in unserem Alltag der Fokus viel zu oft auf Fehler und Schwächen.
    Das siehst du im Schulsystem und auch am Arbeitsplatz. Oder ist es bei dir im Arbeitsleben nicht üblich, darauf zu achten, ob jemand etwas falsch macht? Damit man es korrigieren kann?
    So werden wir immer wieder “mit der Nase in unsere Fehler gerieben”. Verrückt, oder?

    In meinem Onlinekurs “Motivierend führen mit R.E.Z.E.P.T” ist der Punkt Stärken stärken übrigens die “Basiszutat”. Damit beschäftigen wir uns ganze 4 Wochen lang.

    Es gibt zum Beispiel:

    • Anleitungen, wie du deine Stärken findest
    • Infos zur Bedeutung von Bedürfnissen und Gefühlen
    • Hilfestellung, wie du sie erkennst und formulierst
    • Rezepte, wie du deinen Weg erkennst und die nächsten Schritte angehst
    • und das Ganze wird von mir persönlich begleitet.

    Was sagst du, ist das etwas was du brauchen kannst?

      Dann melde dich gerne bei mir.

      Entweder per Mail unter: elke@kommunikationskochschule.de, oder buch gleich einen Gratis-Termin zum Klärungsgespräch. Ich freu mich, wenn du dich meldest 🙂 

      Kommunikationskochschule